Jaroslav Plotnikov

IT Freelance in Deutschland: 5 Gründe Freelancer zu sein

Entweder oder? Vonwegen! Du kannst Freelance als Nebenbeschäftigung ausprobieren

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“The only thing worse than starting something and failing… is not starting something.” -Seth Godin

 

Ein Eingestellter arbeitet für Erfüllungs von Träumen eines Anderen. Das Schlimmste jedoch, als Eingstellter gewöhnst Du das Denken ab, denn grösstenteils führst Du die Hinweise des Anderen. Die für Aufgewecktheit, Schlagfertigkeit, Findigkeit, Lebenskraft zuständige “Muskeln” in deinem Kopf ähneln immer mehr einer Amöbe.

Junge, frage sich ernsthaft: wer ist im Leben für dein finanzielles Wohlstand zuständig?

 

35 pro Woche, 140 pro Monat,  12 Monate machen 1680 Stunden pro Jahr. Wenn Du 50 000 verdienst, dann hast Du 29,76 Euro Brutto. Steuern und Abzüge sind etwa 33%. = Netto Lohn 19,84 pro Stunde, das macht 2.777 pro Monat. Nun gut, es ist besser als ein durchschnittlicher Deutsche.

 

 

 

Vorteile

1. Gefahr der Scheinselbstständigkeit sinkt. Die Tatsache, für mehre Kunden tätig zu sein,
erhöht die Chance von der Rentenversicherung als selbstständig tätig angesehen zu
werden. Auch wenn diese damit nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Schließ-
lich kann man in einem Auftrag selbstständig und in dem zweiten Auftrag scheinselbst-
ständig sein. Beides geht zeitgleich.
2. Projektverschiebungen führen nicht automatisch zur Beendigung der Zusammenarbeit
mit dem Freiberufler. Die Tatsache, dass sich Projekte verschieben, lässt sich nicht
leugnen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Kommt es zu einer solchen Projektverschie-
bung, und die Unterstützung durch den Freiberufler wird für einen gewissen Zeitraum
ungeplant nicht benötigt, dann kann dieser das selbstständig durch einen anderen Kun-
denauftrag ausgleichen. Er verändert einfach die Aufgabenverteilung oder zieht andere
Aufgaben vor. Bei mehreren Kunden mit unterschiedlichen Aufträgen lässt sich so
etwas fast immer arrangieren. Der Freiberufler sucht sich nicht automatisch ein kom-
plett neues Projekt, was höchstwahrscheinlich zur Folge hätte, dass er dem verscho-
benen Projekt gar nicht mehr zur Verfügung steht. Damit bleibt der Freiberufler trotz
Verschiebungen oder arbeits-freien Phasen dem Projekt erhalten.
3. Der Freiberufler beißt sich nicht fest. Läuft ein Projekt, und der Freiberufler ist zufrie-
den, dann kann das für ihn gerne so weiter gehen. Er hat sein Auskommen, kennt die
Projektbeteiligten und fühlt sich wohl. Da besteht schon einmal die Gefahr, dass er sich
unabkömmlich macht. Eine Abhängigkeit, die nicht im Sinne des Kunden ist. Auch der
Freiberufler sollte sich darüber im Klaren sein, dass langjährige, exklusive Auftrags-
beziehungen auch wieder sehr schnell Gefahr laufen, als scheinselbstständig zu gelten.
4. Der Freiberufler sammelt mehr Erfahrung. Ganz automatisch führen mehrere und
unterschiedliche Kundenaufträge zu mehr Erfahrung. Und das ist für alle seine Kun-
den ein großer Nutzen. Es erfordert auch höhere Flexibilität, wenn mehrere Kunden
gleichzeitig betreut werden. Denn jeder Kunde ist anders und bedarf einer anderen
Ansprache.
5. Der Freiberufler behält eine professionelle Distanz. Der Blick von außen, neue
Lösungsansätze verfolgen, frischen Wind mit ins Projekt bringen, das sind positive
Mitnahme-Effekte, die durch den Einsatz von Externen entstehen können und die dem
Projekt weiter helfen. Schließlich erhofft man sich ja Wissen und Vorgehen, die man
selbst nicht realisieren kann. Unvoreingenommen mit anderen Projektmitgliedern
umgehen zu können, gehört sicherlich dazu.

 5.2 Es gibt gute Gründe für Distanz S. 47 Christa Weidner

 


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