Jaroslav Plotnikov

Arbeitsagentur – 3 – Rückmeldungen von Arbeitgenern

Von gesendeten 100 Praktikumsanfragen habe ich 14% der posutiven Antworten bekommen. Die sind alle in diesem Artikel

Im Rahmen eines kleinen Experiments habe ich die Arbeitgeber angemailt, die auf der Jobbörse Arbeitsagentur.de Praktikanten-Gesuch inseriert haben. Ich innerhalb exakt 100 identische Texte an die Arbeitsgeber in ganz Deutschland gesendet. Im Text stand eine klare Frage – inwieweit ist man an ausländischen Praktikanten interessiert (z.B. aus Russland) mit dem Studiumabschluß mindestens Bachelor. Ausserdem habe ich gebeten, die wichtigsten Anförderungen zu erläutern.

Die erste Antwort kam bereits am nächsten Tag. Damit wird nicht auromatische Antwort gemeint, sondern von einem Menschen. Die Antwort war sogar positiv, also eine Zusage.

Innerhalb von nächsten drei Wochen habe ich insgesamt 14 Zusagen bekommen. In diesem Artikel publiziere ich sie praktisch komplett. Praktisch bedeutet, dass aus den Gründen des besseren Überschaubarkeit und Zeitsparens, habe ich nur die Höfflichkeitsformeln rausgeschnitten. Die Texten habe ich 100% wortgetreu gelassen.

Übrigens, aus Neugier habe ich einige statistische Messungen gemacht. Ich habe versucht alle angekommene Antworten zu kategorisieren. Postive Antworten, negative Antworten und die “weder noch” Antworten auch. Es gibt nämlich immer die dritte Kategorie, weder eine Absage noch eine eindeutige Zusage ist. Vielleicht ist es normal – in der ganzen Welt gibt es Menschen die nicht imstande sind (oder einfach nicht wollen) eine starke und klare Meinung zu äußern.

Zugegeben, nach einigen Tagen habe ich aufgehört, die negativen Antworten zu registrieren. Wozu brauche ich diese Ansammlung von Absagen? Ich bin doch an die Unternehmen interessiert die für ausländische Fachkräfte offen sind. Ich habe mich also entschlossen, weiter nur die positive Antworten zu registrieren. Die eindeutig positive aber auch die unklare Antworten, die keine deutliche Absagen sind. 

Ohne irgendeine Analyse zu machen, habe ich mich entschlossen, die 100% sämtlichen klaren und unklaren positiven Antworten zu veröffentlichen. Meine Anfrage war auf Deutsch, deswegen die Antworten kamen auch auf Deutsch. 

Wenn Du dich an eine der Adressen schreiben willst, denke daran, dass sie die Lage vom Juli 2017 wiederspiegel. Die Situation konnte sich bereits ändern. 

Wenn Du doch hinschreibst, schlage ich vor, dass Du meine Adresse  info@yarve.com  in die BCC Kopie einsetzt. So kann ich die mit dem Briefsverkehr helfen. Meine Hilfe wird absolut kostenfrei für dich sein. Und jetzt die Antworten im Original.


Kommentar vom Autor: es ist nicht nötig, dass Du alle genannten Programmiersprachen beherrschst. Wenn Du dich sicher mit zwei davon fühlst, sogar wenn nur eine Sprache kennst (dann aber schon Expert Niveau), lohnt es sich, eine Bewerbung hinzuschicken. Übrigens, Herr Downes hat mir weitere Emails auf Englisch geschrieben. Er ist offensichtlich kein Deutscher

 

Kommentar vom Autor: zuerst habe ich dieses Unternehmen für eineVermittlung gehalten. Aber ich habe mich getäuscht. INVENIO befasst sich mit der Entwicklung von Software, Consulting und noch was weiss ich. Sie hat Zweigstellen in Australia, China, Romanien, Polen, Spanien, USA. Unter der  Link aus der Email habe ich 38 offenen Stellen für Developer gefunden. Die Stellen sind zwar auf Englisch beschrieben aber die Menue von der Suche ist auf leider Deutsch. Du kannst in Kommentaren unten die Städte schreiben, die dich interessieren. Ich kucke schnell die offebne STellen für dich dort.

 

Kommentar vom Autor: Campusjäger hat sich als eine interessante Seite mit dem charmanten Team erwiesen. Sie habe übrigen ein multilinquales Sprachmenü. Es lohnt sich auf jeden Fall dorthin einige Bewerbungen zu schicken.

Kommentar vom Autor: vom ersten Blicj sieht die Bezahlung für diese Praktikumsstelle etwas zu bescheiden aus. Aber sei nicht zu schnell mit Schlußfolgerungen. Es ist durchaus möglich, dass dies durch irgendwelche Boni ausgegliechen wird. Vielleicht wird eine Unterkunft zur Verfügung gestellt? Vielleicht gibt es Preisnachlass in der Kantine? Ausserdem solltest Du dich unbedingt nach der ANzahl der wöchentlichen Arbeitstunden erkundigen. Es ist durchaus möglich, dass es Dir viel freie Zeit bleibt… Diese Zeit hättest Du auch sinnvol einsetzen können nicht wahr? Deutsch bzw. Englisch lernen, weitere Arbeitstellen vor Ort suchen, sowohl in nächsten Städten als auch in Nachbarländern. Du könntest parallel auch als Freelancer die kommerziellen Aufträge für die deutschen Kunden erledigen.

Kommentar vom Autor: Wenn Du die Link (oben) folgst, alleine in Deutschland gibt es 556 offene Stellen (für Praktikum und Arbeit).